Den Künstler Samuel Wanjau
lernte ich kennen in einer Open Air Galerie am Rande von Nairobi. Ich bat ihn, für mich ein Kreuz zu gestalten. Als ich das Resultat bekam, war ich sehr überrascht. Anstatt der Kreuzbalken, der Baum des Todes, der zum Baum des Lebens geworden war. Jesus, angebunden daran wie ein afrikanischer Sklave. Zu seinen Füßen, der Alte „Bin Adam“. Und Jesus als der neue „Bin Adam“ (Erdling).
Als Stand schlug ich vor, eine Darstellung von Abraham und Isaak. Somit, der Vater, dessen Sohn verschont wurde und der Vater, der seinen Sohn dahingab.
Was mich am meisten erstaunte, woher Samuel diese hochtheologische Vision nahm? Er verbrachte seine Jugend in den Wäldern um Mount Kenya, als Mau Mau Freiheitskämpfer. In Ermanglung von Schule und Beruf, begann er zu schnitzen; Holz gab es mehr als genug. Zunächst waren es Gestalten aus der Kikuyu Folklore.

Paa Ya Paa Arts & Cultural Centre
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Kenya’s ex-Mau Mau freedom fighter, Samuel Wanjau, who found his way to Paa Ya Paa in the late 60s and transformed himself into one of Africa’s best sculptors, passed away. Here is his most remembered and outstanding piece, „The Mau Mau Freedom Fighter“ that still stands guarding the Paa Ya Paa forest in Ridgeways, having been unfortunately ignored by the authorities. May his soul rest in eternal peace.

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